2. August 2016 sabine koller

Konkret Werden – Auftragsklärung

Konkret Werden – Auftragsklärung

Auftragsklärung –„Konkret Werden“Bedeutung und Ziel

Das Management-Tool „Konkret Werden“ ist mit Sicherheit das Werkzeug mit der höchsten Bedeutung. Es findet sowohl auf der Beziehungsebene, als auch auf der Sachebene Anwendung und bildet den Rahmen für nahezu jede Art von Intervention.„Konkret zu werden“ hat das Ziel, nicht zufriedenstellende Zustände einer positiven Lösung zuzuführen. Es fordert zur sachlichen Analyse, Ziel-und Lösungsfindung auf und soll von ergebnislosem Reden oder sich beklagen über Missstände und Unzulänglichkeiten wegführen.

Die Reaktion auf einen Missstand kann beim Manager eine rein emotionale in Form von Ärgernis, Wut aber auch Betroffenheit über Unzulänglichkeiten und Probleme sein. Da unerfreuliche Zustände jedoch meist auch mit negativer Emotion, wie Ärger, Frustration u.ä. seitens der Betroffenen verbunden ist, führt emotionales Verhalten lediglich zur Verstärkung der Emotionen bei den betroffenen Akteuren. Die Emotionalität macht Gespräche und Situationen unklarerund somit gerade für die Mitarbeiter schwieriger. Deshalb sollten vorhandene Emotionen vor der sachlichen Analyse ernst genommen und deeskaliert werden. Das geschieht idealerweise durch Beantworten der Emotion des Gesprächspartners (Komm-Technisch: Türöffner auf emotionaler Ebene). Wenn Ihr Gesprächspartner über die Sachlage aufgebracht, verärgert o.ä. ist, dann sprechen Sie zuerst diese im Vordergrund stehenden Emotionen an. Zeigen Sie Anteilnahme.Durch Fragen wie: „Wie geht es Ihnen mit der Situation?“ oder auch Feststellungen wie: „Es ist ganz klar, dass dies niemand bewusst herbei geführt hat!“, etc. können Emotionen gezielt beruhigt werden. Erst wenn das Bedürfnisdes sich „Rechtfertigens“ und sich „Ent-Schuldigens“ bei den Beteiligten befriedigt ist, kann der eigentliche Prozess des „Konkret Werdens“gestartet werden.

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